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Aktive Vulkangebiete in Griechenland (Methana, Milos, Santorini, Nisyros)
Aktive Vulkangebiete in Griechenland (Methana, Milos, Santorini, Nisyros)
Die Vulkanhalbinsel Methana
Die Vulkanhalbinsel Methana
Die Vulkaninsel Milos
Die Vulkaninsel Milos
Die Vulkaninsel Santorini
Die Vulkaninsel Santorini
Die Vulkaninsel Nisyros
Die Vulkaninsel Nisyros
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Griechenland - das klasische Land der Vulkanologie

Das minoische Panorama zeigt, dass es schon in vorgeschichtlicher Zeit eine wassergefüllte Kaldera in Santorin gab.
Das minoische Panorama zeigt, dass es schon in vorgeschichtlicher Zeit eine wassergefüllte Kaldera in Santorin gab.
1640 v.Chr. ereignete sich im Zentrum der Insel Santorin eine  Vulkaneruption, die eine der ersten, europäischen Hochkulturen zerstörte - die Minoer. In der Mythologie wird Santorin meist mit dem versunkenen "Atlantis" gleichgesetzt. Später brach um 230 v.Chr. der Vulkan der Halbinsel Methana aus und wurde von antiken Schriftstellern wie Ovid, Pausanias und Strabon beschrieben. Aktive Vulkane gehörten immer dazu und so ist Griechenland auch ein ideales Land, um ihre Tätigkeit zu erforschen. Die Vulkaneruptionen 1950 auf Santorin zogen zahlreiche Vulkanologen an und bis heute werden die Vulkane Griechenlands erforscht.

Ursache des Vulkanismus in Griechenland

Griechenland ist tektonisch zwischen Europa, Kleinasien und Nordafrika eingeklemmt. Und vor der südlichen Küste der Insel Kreta befindet sich ein Tiefseegraben und er stellt die Zone dar, in der die Afrikanische Platte unter Europa geschoben wird. Es bildete sich dadurch der "Ägäische Inselbogen", auf dessen Zone nicht nur häufig Erdbeben stattfinden (aktuelle Erdbeben können Sie hier sehen!), sondern auch die aktiven Vulkane Griechenlands liegen (Sousaki, Methana, Milos, Santorin und Nisyros). In einer Zone ca. 70-150 km nördlich der Insel Kreta steigen die geschmolzenen Gesteine der ehemaligen afrikanischen Gesteine in Magma-Blasen in der Erdkruste aufwärts. Da es durch die gewaltigen Kräfte in der Erdkruste viele Schächezonen und Störungen gibt, kann das Magma einen Ausweg aus der Tiefe finden. Und dann gibt es Vulkanausbrüche. Da sich die Erdkruste weiterhin in Bewegung befindet, wird es auch in der Zukunft Vulkanausbrüche geben.

Zukünftige Vulkanausbrüche in Griechenland

Man kann erahnen, welche Vulkane Griechenlands in Zukunft ausbrechen werden. Wann das der Fall sein wird, kann niemand sagen. Nur aus den zurückliegenden Aktivitäten und heutigen Zeichen aktiver Magmakammern unter ihnen kann man erwarten ob, sich Vulkanausbrüche ereignen werden. Es kann 10 Jahre dauern, 100 Jahre oder mehrere 10.000 Jahre, aber es wird kommen.


Die potentiell aktiven Vulkane Griechenlands:

  1. Santorin - letzter Ausbruch 1950
  2. Nisyros - letzter (hydrothermaler) Ausbruch 1886
  3. Methana - letzter unterseeischer Ausbruch ca. 1700
  4. Milos - eher unwahrscheinlich, da der letzte Ausbruch vor ca. 35.000 Jahren stattfand
  5. Sousaki - letzter Ausbruch vor mehr als 100.000 Jahren, aber tektonisch in einer sehr aktiven Zone (häufige Erdbeben, Thermalwuellen und Fumarolen) - zukünftige Ausbrüche sind möglich.

Vulkanreisen

Faszination Vulkan: Geologische Wanderstudienreise auf Santorin
Perle der Ägäis: Naturkundliche Wanderstudienreise auf Santorini
Insel der Venus: Geologische Wanderstudienreise auf Milos
Vulkaninsel Nisyros: Wanderstudienreise auf der Insel Nisyros
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Letzte Änderung  30.06. 2010© VolcanoDiscovery 2004-10