Montag, Feb 04, 2013
The volcano remains calm. However, an increased number of small quakes near and under Mt Fuji are visible on our latest data plot of nearby earthquakes (within 30 km radius). While all of these are very small and the number is certainly not alarming, the volcano remains interesting to watch.
According to a the Japan Times, a new eruption of Mount Fuji could force some 567,000 people to evacuate their homes (in the worst case scenario).
The Shizuoka Prefectural Government ha worked on a new evacuation plan, which assumes that more than 130,000 people from approx. 50,000 households would have to relocate if "lava" were to reach residential districts in the city of Fuji located just south of the 3,776-meter mountain.
"Depending on the number and locations of vents, evacuation from wider areas could be needed. The plan is based on a hazard map prepared by the central government based on Fuji’s last eruption, in 1707.
"Under the evacuation plan, 10 zones have been designated at the foot of the mountain based on the expected direction of lava flows.
"The plan specifies evacuation zones in four grades. The Yamanashi Prefectural Government is preparing a similar evacuation plan.
"Plans will be finalized at a consultation forum involving Shizuoka, Yamanashi and Kanagawa prefectures and the central government. Joint evacuation drills in the three prefectures will also be conducted.
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Sonntag, Sep 09, 2012
Wissenschaftler haben beim berühmtesten Vulkan Japane, dem Mount Fuji auf Honshu, Hinweise auf einen möglicherweise bevorstehenden Ausbruch entdeckt. So lauten zur Zeit jedenfalls zahlreiche Schlagzeilen in der Presse.
Laut eines Artikels der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo sei der Druck in der Magmakammer unter dem Vulkan Mt Fuji nach dem Tsunami im März 2011 und einem Magnitude 6.4 Beben in der Nähe 4 Tage danach deutlich angestiegen und sei derzeit höher als beim letzten Ausbruch im Jahre 1707 vor rund 300 Jahren.
Wissenschaftler vom Nationalen Forschungsinstitut für Erdwissenschaften und Katastrophenprävention hätten berechnet, dass die tektonischen Verschiebungen im vergangenen Jahr einen Druckanstieg auf 1,6 Megapascal verursacht hätten. Das sei sechzehnmal soviel wie der Schwellenwert von 0.1 Megapascal, der für einen Ausbruch notwendig sei.
Solche Angaben sollte man mit Vorsicht betrachten, denn es handelt sich zum einen nicht um Messungen, sondern um indirekte Berechnungen, die mit sehr großen Fehlern behaftet sein können. Zum anderen machen Druckangaben für Magmakammern eines Vulkans ohne ein dazugehöriges Tiefenprofil strengenommen keinen Sinn. Der Druck im Inneren eines Vulkans nimmt wie überall naturgemäßg nach unten immer weiter zu und übersteigt in gegebener Tiefe jeden beliebigen Wert. Worauf es ankommt, ist die Differenz zwischen dem lithostatischen (Schwere-) Druck des Gesteins und dem Gasdruck der im Magma befindlichen Gase. Überwschreitet die Differenz die Zerreißfestigkeit des Gesteins, kann es zum Ausbruch kommen.
Die Wissenschaftler geben zu, dass man aus diesen Berechnungen nicht zwangsläufig schließen kann, dass es tatsächlich bald zu einem Ausbruch kommt. Es habe in letzter Zeit relativ wenig seismische und sonstige Aktivität am Vulkan gegeben. Möglicherweise könnte ein Grund sein, dass in der Kammer nicht ausreichend Magma angesammelt sei.
In den Jahren 2000 and 2001 wurde eine Serie von niedrigfrequenten Erdbeben unter dem Vulkan gemessen und führte bereits damals zu weitverbreiteten Spekulationen über einen bevorstehenden Ausbruch.
Nach dem Beben im März 2011 und den zahlreichen Nachbeben warnte ein Professor der Ryukyu University im Mai davor, dass innerhalb von 3 Jahren mit einem großer Ausbruch zu rechnen sei. Denn dafür gäbe es folgende Anzeichen:
- Dampf und Gase träten verstärkt aus dem Krater aus.
- Wassereruptionen würden in der Umgebung beobachtet.
- Riesige Kraterlöcher wären auf der Bergflanke aufgetaucht, aus denen Gase entweichen. - Vor allem aber habe man eine 34 km lange Verwerfung entdeckt, die sich direkt unter dem Vulkan hinzieht. Diese Verwerfung könnte sogar einen Einsturz des gesamten Bergs hervorrufen, wenn es zu einer ausreichend großen Bewegung entlang der Verwerfung kommt. Ein solcher Bergeinsturz würde verheerende pyroklastische Ströme, Schuttlawinen und weitläufige Lahare hervorrufen und käme einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes gleich.
Die neuesten Messungen zeigen sicherlich, dass die enormen tektonischen Bewegungen 2011 den Druck auf die Magmakammer erhöht haben, allerdings müssten weitere Parameter wie verstärkete Erdbeben und Verformung des Vulkans hinzutreten, bevor eine Prognose für einen kurz bevorstehenden Ausbruch plausibel wird.
Bedenklich ist dennoch, dass als gesichert angenommen wird, dass auch der letzte Ausbruch 1707 in Zusammenhang mit einem Erdbeben davor steht und wahrscheinlich dadurch mit ausgelöst wurde. „Mt Fuji kann auch mehrere Jahre nach dem März 2011 Beben ausbrechen, daher sollten wir vorsichtig sein“, erklärte ein Sprecher des National Research Institute for Earth Science and Disaster Prevention. Ein Gutachten aus dem Jahre 2004 schätzte den wahscheinlichen Sachschaden eines neuen Ausbruchs auf rund 25 Milliarden Euro.
Aktuelle Studien gehen von einem erhöhten Erdbebenrisiko in den Regionen Tokai, Tonankai und Nankai aus, die am Rand des Nankai-Grabens liegen, wo man ein größeres Beben erwartet. Im schlimmsten Fall könnte eine Serie gleichzeitiger schwerer Beben bis zu 323,000 Todesopfer fordern und zusätzlich einen Ausbruch des Fuji auslösen, lautet das düstere Fazit.
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Übersetzung bearbeiten [exit edit]Bewegen Sie die Maus über Text. Wenn dieser dabei hervorgehoben wird, können Sie ihn per (Doppel-) Klick direkt bearbeiten. Für die meisten Einträge müssen Sie allerdings angemeldet sein (login). Vielen Dank! Seitentitel: Navigations-Titel: Schlüsselwörter: Mt Fuji VulkanSchichtvulkan 3776 m / 12,388
Honshu, Japan, 35.36°N / 138.73°E Aktueller Status: unruhig (2 von 5) Mt Fuji Webcams / aktuelle Daten
Letztes Update: 4 Feb 2013
Typische Aktivität: Explosiv Ausbrüche des Mt Fuji: 1707-08, 1700, 1627(?), 1560, 1511, 1427(?), 1083, 1032, 1017(?), 999(?), 993(?), 952(?), 937(?), 932, 870, 864-65, 830, 826, 802, 800, 781 ![]() Letzte Erdbeben in der Nähe:
Beschreibung:Mt Fuji has a complex geologic origin. The large stratovolcano has a base diameter of almost 50 km and culminates in a 500 m wide and 250 m deep summit crater. The volcano overlies several older volcanoes, whose remnants form irregularities on Fuji's symmetrical profile, inlcuding Komitake and Ko-Fuji (Older Fuji) which was active 100,000 - 10,000 years ago.The present-day, mainly basaltic edifice started to grow about 11-8,000 years ago when large lava flows were erupted that still form 25% of the volume of the edifice today. From 8000 to 4500 years ago, Fuji's activity was mainly explosive before another effusive cycle took place between 4500 to 3000 years ago. In the past 3000 years, large explosive eruptions occurred in between phases of milder effusive activity. From 3000 to 2000 years ago, most eruptions took place at the summit, while a large number of flank eruptions occurred during the past 2000 years, forming more than 100 flank cones. The last confirmed eruption of Mt Fuji took place in 1707 and was Fuji's largest during historical time. It deposited ash as far as present-day Tokyo and formed a large new crater on the east flank. (Source: USGS / GVP) 1707 eruption of Mt Fuji
On 26th October 1707, a new eruption announced itself with a large 8.4 magnitude earthquake devastating Honshu island, followed by several smaller earthquakes felt near Mt Fuji. The eruption started on 16th December 1707 from a new vent on the SE flank of the volcano erupting a sub-plinian column of ash and pumice, turning into basaltic lava fountaining after 6 hours into the eruption. On the first day of the eruption, 72 houses and 3 Buddhist temples were destroyed in Subassiri town 10 km from the volcano. Ash fell all over the south Kanto plain, Tokyo, and on areas of the NW Pacific ocean 280 km from the volcano. The total volume erupted over 16 days was estimated to 0.68 cubic km of magma. Violent explosions were recorded until 25-27 December, before the eruption calmed down and ended on 1st January 1708. |
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