Santorin ist eine vulkanische Inselgruppe am zentralen südlichen Ende der Kykladen im Ägäischen Meer (Griechenland). Als ein beliebtes Reiseziel in Griechenland ist es bekannt für seine spektakuläre, mit dem Meer gefüllten, vulkanischen Caldera(Kessel). Fas jede Postkarte, die für Griechenland wirbt, zeigt die typischen Kirchen mit ihren blauen Kuppeln. Das Dorf Ia im Nordwesten der Hauptinsel Thera zählt zu den schönsten Dörfern des Mittelmeers. 1952 wurde die gesamten Dörfer der Insel durch ein schweres Erdbeben zerstört und erst langsam danach wieder aufgebaut. Hilfreich war in der Zeit um 1970 das Aufkeimen des Tourismus, der den Einwohnern der Inselgruppe Arbeit schuf. Vorher konnte man sich nur durch Landwirtschaft (Wein, Tomaten und Favabohnen) oder durch Auswanderung und Schifffahrt ernähren.
Auch, wenn der Tourismus an manchen Stellen sehr überhand genommen hat (z.B. durch Kreuzfahrtschiffe), so gibt es immer noch ursprüngliche Dörfer. Wer die wunderschönen Wanderrouten der Insel kennenlernt, wird ein ganz anderes Santorin erleben, als es auf den Hochglanzpostkarten zu sehen ist.
Gerade im Frühling kann man seltene Orchideen entdecken, Kräuter sammeln (z.B. Origano oder Thymian) und wunderschöne Blumenwiesen fotografieren. Wer sich abseits der Tourismuszentren Thira und Kamari bewegt, findet schöne Tavernen, in denen man frisch zubereitete, griechische Spezialitäten genießen kann. Die beste Reisezeit für Santorin ist März-Juni und Mitte September - Ende Oktober. Wer ganz mutig ist und gerne fotografiert, sollte Santorin auch im Winter besuchen.
Tom Pfeiffer und Tobias Schorr sind Kenner der Insel, sprechen beide Neugriechisch und bereisen Santorin seit etwa 1994. Seit etwa 1996 führen sie Gruppen zu den schönsten und interessantesten Orten der Insel. Natürlich haben sie auch Freundschaft mit einigen Santorinern geschlossen, die sie mit ihren Reisegruppen unterstützen. Einer ihrer Freunde lebt auf der Insel Palea Kameni, also nah am Vulkan... In kleinen Reisegruppen kann man mit Tom und Tobias Santorin auf ganz besondere Weise entdecken.
Kaldera (KOMPLEXER Stratovulkan / Schichtvulkan) 329 m (am Kalderarand) / 128 m (Gipfel des jüngsten Vulkans, Nea Kameni)
Kykladen, Griechenland
Ausbrüche des Santorin:
1640 v.Chr. minoische Eruption , 197 v.Chr., 46/47 n.Chr., 726, 1570-1573, 1707-1711, 1866-1870, 1925-1928, 1939-1941,
1950
Typische Aktivität:Starke, explosive Tätigkeit durch sehr gashaltiges Magma im Untergrund (Magma-Mixing-Effekt). Eruptionen im Plinianischen Stil, die alle 10.000-30.000 Jahre stattfinden (zuletzt 1640 v.Chr.). Aufbau von Schildvulkanen und Vulkandomen (z.B. Nautilus-Dom auf Nea Kameni).
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