Schlackenkegel

Vulkanologie
Ein vulkanischer Schlackenkegel entsteht bei strombolianischen Ausbrüchen und ist mit seinen reltiv steilen Hängen konisch geformt. Er ist aus vulkanischer Asche, Schlacke und Gesteinsbruchstücken aufgebaut.

Schlackekegel am Mauna Kea Vulkan, Hawaii. (Foto: P. Ong)

Schlackekegel am Mauna Kea Vulkan, Hawaii. (Foto: P. Ong)
Ein neuer Schlackekegel formt sich beim Ausbruch des Ätna im Jul1 2001 (Foto: Tom Pfeiffer)

Ein neuer Schlackekegel formt sich beim Ausbruch des Ätna im Jul1 2001 (Foto: Tom Pfeiffer)

Ein Schlackenkegel ist ein konisch geformter, hoher Kegel mit einem Krater, der bei Strombolianischen Eruptionen entsteht. Bei solchen Ausbrüchen wird Lava oft in Fontänen in eine Höhe von mehreren Hundert Metern ausgeworfen. Dabei kühlen die ausgeworfenen Lavapartikel oft in aerodynamischen Formen als Bomben ab. Die Größe der ausgeworfenen Partikel beginnt bei mehreren Millimetern und kann bei mehreren Metern ein Gewicht von mehreren Tonnen erreichen. Die Größe dieser Vulkankegel kann mehrere Meter bis zu mehreren hundert Metern betragen. Einer der berühmteste Vulkankegel entstand 1943 auf einem Maisfeld in Paricutin/Mexiko. Diese Eruption dauerte 9 Jahre und es entstand ein Kegel von 424 m Höhe. Lava bedeckte 25km². Geologen haben am Mauna Kea auf Hawaii etwa 100 Schlackenkegel identifiziert. Am Ätna gibt es etwa 300 solcher Kegel aus historischer und prähistorischer Zeit. Auch in der Eifel gibt es Dutzende solcher Kegel, die durch die Bedeckung mit Vegetation nicht immer einfach zu entdecken sind.

Verwandte Einträge (4):

Ätna - Asche - Bombe - Brotkrustenbombe
>Seite schließen<