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Italiens Vulkanische Seele - 8-tägige Studienreise im Golf von Neapel: Vesuv, Phlegräische Felder, Pompeii, Herculaneum, Phlegräische Felder, Procida & Ischia - Reiseverlauf (8 Tage):Reiseverlauf (8 Tage):Tag 1: Ankunft in Neapel
Ankunft in Neapel und Transfer zu einem freundlichen, ruhigen Hotel (mit Dachterrasse) im Zentrum der lebendigen, farbenfrohen Altstadt Neapels. Nach einem Willkomens-Getränk kann man den Rest des Tages zum Erholen oder zum Erkunden des Stadtzentrums nutzen. Am Abend treffen wir uns zum Essen in einer kleinen Trattoria (lokales Restaurant). In uriger Atmosphäre genießen wir leckere napoletanische Spezialitäten.
Ü: Hotel*** in der Altstadt von Neapel. (D: Abendessen (D=dinner))
Tag 2: Vesuv-Observatorium, der Vesuv und Somma Vulkan & das Tal der Giganten
Heute fahren wir nach dem Frühstück zum Vesuv. Zuerst besuchen wir das historische Observatorium des Vesuv. Es wurde 1841 von den Bourbonen erbaut und es ist das älteste Vulkanobservatorium der Welt. Wir besichtigen eine didaktische Ausstellung, eine Mineraliensammlung und antike Messinstrumente. Danach wandern wir zum Rand des Vesuvkraters, der zuletzt 1944 aktiv war. Von hier haben wir einen Blick in den teilweise noch rauchenden Krater (Fumarolen). Auf der anderen Seite sehen wir die durch ihn gefährdeten, besiedelten Gebiete und Neapel. Der Blick auf die historischen Städte Pompeij & Herculaneum, den Golf von Neapel und die Inseln Capri & Ischia ist unvergesslich.
Danach steigen wir ab und treffen einen Führer des Nationalparks des Vesuv, der uns durch die total geschützte Zone des Giganten-Tals und den Monte Somma Vulkan führt. Dort gibt es seltene Tiere und Pflanzen, sowie interessante vulkanische Erscheinungen. Auch der Blick auf die Nordflanke des Vesuv ist beeindruckend. Am Abend gehen wir zum Essen in eine stimmungsvolle Trattoria, in der es wohlschmeckende Meeresfrüchte gibt. Ü: Hotel in Neapel (B, L, D)
Tag 3: Die Ausgrabungen von Pompeij und Herculaneum
Heute besuchen wir die berühmten archäologischen Ausgrabungen von Pompeij und Herculaneum.
Im Jahr 79 nach Christi Geburt wurden die beiden Städte Pompeij und Herculaneum unter glühend heißer Asche begraben. Dabei wurden komplette Städte und ihr Leben unter dicken Ascheschichten konserviert. Perfekt erhaltene Häuser mit prächtigen Wandmalereien wirken fast so, als ob man sie erst vor kurzem verlassen hätte und es ist sehr unheimlich, dass man sogar die Bewohner der Stadt noch als Gipsausgüsse am Ort ihres Todes sieht. Eine Momentaufnahme einer vulkanischen Katastrophe… Nachdem wir Pompeij erkundet haben, besuchen wir nach dem Mittagessen auch die zerstörte Stadt Herculaneum, die eben falls perfekt durch Glutströme und Schlammlawinen konserviert wurde. Wir sehen römische Villen, Tempel, Theater, Märkte und Häfen, die einst vor Leben strotzten. Unser drittes Abendessen findet quasi am Geburtsort der wohlschmeckenden Pizza statt. Ü: Hotel in Neapel wie am Vortag. (B, L, D)
Tag 4: Bootsausflug zu den Phlegräischen Feldern, zum Averno See und zum Vulkan Monte Nuovo
Heute morgen spazieren wir an der Via Roma entlang, die an die “Spanischen Viertel” anschließt und danach durch das Viertel Santa Lucia. Es steht in klarem Kontrast zu den modischen Palästen des Chiaia Viertels.
Wir erreichen nach einer Weile den Fischerhafen (Borgo Marinaro), der von der Burg Castell dell´Ovo beherrscht wird, die auf einem Inselchen an der Küste erbaut wurde. Von hier wird uns ein privates Boot abholen, mit dem wir die beeindruckenden Vulkanfelsen der Phlegräischen Felsen vom Meer aus erkunden. Wir kommen an den berühmten Stellen, wie z.B. Mergellina, Marechiaro und Posillipo vorbei, deren dramatische Schönheit die antike, neapolitansiche Dichtung beeinflusste. Die Küstenfelsen werden vom “gelben neapolitanischen Tuff” beherrscht, der durch einen großen Vulkanausbruch abgelagert wurden, der den Untergrund von Neapel bildet. Später machen wir einen Halt in der Trentaremi-Bucht. Dort kann man eine Runde schwimmen und dann geht es weiter zu den Kaps Baia und Miseno, von denen aus Plinius den katastrophalen Ausbruch des Vesuv im Jahr 70 n.Chr. beobachtet haben soll. Der Ausflug endet in einer sandigen, vulkanischen Bucht. Nach einer gewissen Zeit geht unsere per Zug weiter. Je nach dem, machen wir weitere Halte, die den Vulkansee Averno („Tor zur Hölle“ nach Vergils Verse) oder die Naturoase des in historischer Zeit entstandenen Vulkans Monte Nuovo umfassen können. Eine einfache Wanderung führt zum Kraterrand, der bei der letzten Eruption der Phlegräischen Felder 1538 entstand. Zum Ausklang des Tages haben wir die Möglichkeit die typische und leckere Küche Neapels in einem Restaurant zu genießen. Ü: Hotel in Neapel wie am Vortag (B, D)
Tag 5: Der Untergrund von Neapel, freier Nachmittag
Wir beginnen den Tag im dynamischsten und überschwänglichsten Bezirk von Neapel. Sein Herz schlägt in „Spacca Napoli“ („geteiltes Neapel“), der alten Marktstrasse, die die Stadt in zwei Teile schneidet. Hier befinden sich Kunsthandwerker, die seit Generationen ihr Können unter Beweis stellen. In zahlreichen Läden kann man ihre Produkte bewundern und erwerben. Hier ist auch die Strasse San Gregorio Armeno, wo die berühmte Osterkrippe („Presepe“) zu hause ist. In diesem faszinierenden Bezirk befinden sich auch zahlreiche, uralte Kirchen.
Bald besichtigen wir das unterirdische Neapel, die Katakomben aus griechisch-römischer Zeit. Eine parallel existierende Stadt aus Labyrinthen, Kanälen, Tunneln, Zisternen und Treppen. Sie sind alle in den „gelben Tuff“ Neapels gehauen. Diese Tour ist ein Geheimtipp und wird von einem Höhlenforscher geleitet, der sich auf die Unterwelt der Städte spezialisiert hat. Die Ruhe in dieser unterirdischen Welt lässt uns in der Phantasie in die alten Zeiten versetzen… Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Besuch im archäologischen Museum mit spektakulären Funden aus Pompeij & Herculaneum oder eine Aufstieg zum Kastell St. Elmo – von dem mittelalterlichen Kastell hat man einen großen Ausblick auf die Stadt. Für unser letztes Abendessen in Neapel spazieren wir zu einem Restaurant im Fischerhafen an der reizvollen Küste. Ü: Hotel in Neapel wie am Vortag (B, D)
Tag 6: Der Vulkan Rotaro, der Maroniti-Strand und der Weiler S.Angelo
Nach einer leichten Wanderung durch einen Pinienwald erreichen wir die noch rauchenden Fumarolen des Rotaro Vulkans. Wir steigen ab zur südlichen Seite der Insel mit großartigen Ausblicken. Dabei sehen wir auch die Lavafelder, die von 1302 stammen. Nachmittags erreichen wir den Maroniti-Strand, der der größte Strand der Insel ist. Dort gibt es viele Thermalbäder und heiße Gasaustritte, die zeigen, dass der Vulkanismus nur ruht, aber nicht erloschen ist. Wir können hier schwimmen und einige der Heilbäder entdecken, die noch aus römischer Zeit stammen.
Am Tagesende spazieren wir nach S. Angelo, einem alten Fischerort, der sich in einen internationalen Fremdenverkehrsort umgewandelt hat. Trotzdem geht es hier ruhig zu und ohne Autos hat sich der Ort wie eine kleine, grüne Oase mit wunderschönen Häusern erhalten. Der Ort überblickt die schönen Fischerboote, den Hafen und eine, durch einen Isthmus aus Sand mit dem Land verbundene Insel. Ü: Hotel in Ischia (B, D)
Tag 7: Die heißen Quellen von Sorgeto & der Vulkan Epomeo.
Der Tag beginnt mit einer Wanderung zur einsamen Sorgeto Bucht, wo untermeerische heiße Quellen zu beobachten sind, und wo Gelegenheit zu einem warmen Bad im Meer oder den natürlichen Dampfsaunen besteht,- selbst im Winter!
Danach steigen wir zum Epomeo Vulkan auf, wo man eine großartige Panoramaaussischt auf die Bucht von Neapel und die Inseln hat. Weiter geht die Wanderung zum gemütlichen Dorf Forio, wo das heutige Programm endet. Den Rest des Tages kann man nutzen, um sich in den natürlichen Heilbädern der Bucht San Montano zu erholen. Ü: wie am Vortag (Ischia) (B, D)
Tag 8: Das Dorf Ischia Ponte, die Burg Aragon und Abreise von Neapel
Unser letzter Tag beginnt mit einem erholsamen Spaziergang vom Haupthafen Ischia zum Dorf Ischia Ponte. Dort können wir uns das malerische Dorf mit seinen alten Kirchen und den vielfarbigen Fischerhäusern ansehen oder kleine Einkäufe machen. Später am Morgen können wir die Burg Aragonese besuchen, die auf einem vulkanischen Inselchen erbaut wurde und über eine Steinbrücke erreicht wird. Dort gibt es verschiedene mittelalterliche Räume, wie zum Beispiel in die Mauer erbaute Kapellen. Von den kleinen Gärten hat man eine herrliche Aussicht auf das Meer. Danach geht es zum Hafen zurück und eine Fähre bringt uns nach Neapel zurück, wo unsere Reise zum Ende kommt.
Reiseverlauf (8 Tage):
Ü: keine (B)
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