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Von Krakatau nach Bali

- 16-tägige Studien- und Wanderreise zu den Vulkanen Javas -

Reiseverlauf (16 Tage): | 19-Tagesversion mit Trekking zum Semeru
Reiseverlauf (16 Tage):

Hinweis:
Je nach Wetter, vulkanischer Aktivität und Vorlieben der Gruppe kann das tatsächliche Programm vor Ort leicht abgewandelt werden.

Tag 1: Anreise in Jakarta

Nach der Ankunft in Jakarta (Abholung am Flughafen) erfolgt der Transfer in ein quirliges Stadtviertel im Herzen der Millionenmetrolope Jakarta, wo wir uns zum Abendessen treffen.
Ü: gutes Mittelklassehotel im Stadtzentrum von Jakarta (D)

Tag 2: Jakarta - Westküste Javas

Am Vormittag fahren wir mit einem privaten Kleinbus zu einem gemütlichen  Hotel an einem schönen Strand an der Westküste Javas. Auf dem Weg dorthin werden wir bei einem köstliches Mittagessen in einem sundanesischen Restaurant erste Bekanntschaft mit der regionalen Kultur knüpfen. Vom Strand aus können wir bei klarem Wetter schon die berüchtige Inselgruppe Krakatau vom Strand aus in der Ferne sehen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung,- wer will, kann sich am Strand erholen oder den Reiseleiter auf den Markt und zu einem kleinen Hafen zum Einkaufen von Prfoviant auf anderen letzten Vorbereitungen für die nachfolgende Bootsfahrt und das Camp auf Krakatau begleiten.
Ü: gemütliches Hotel oder Bungalows am Strand (B, L, D)

Fischerboote im Hafen von Labuan
Strand an der Westküste bei Sonnenuntergang

Tag 3: Überfahrt zum Krakatau

Falls uns das Wetter keinen allzu bösen Streich spielt, fahren wir mit einem gecharterten Boot gut ausgerüstet mit allem Notwendigen zur Inselgruppe und Kaldera des 1883 explodierten Krakatau. Die Bootsfahrt dahin wird etwa 2-3 Stunden dauern, bevor wir in die gewaltige Caldera, den wassergefüllten Kessel des damal zerstörten Vulkans, hineinfahren und die Steilwände der übriggebliebenen Inseln bewundern können. Danach umrunden wir gemächlich den jungen Vulkankegel Anak Krakatau, "den Sohn des Krakatau", in der Mitte der Kaldera. Falls es die Aktivität zulässt, werden wir anschließend auf der Insel landen, wo wir am Strand ein Camp für die folgende Nacht errichten. Später am Nachmittag (beim besten Licht) wollen wir mit Schutzhelmen dann inen Ausflug bis zum Krater des aktiven Vulkans unternehmen (300m steiler Aufstieg über lose Asche und Geröll, ca. 1 St.), und einen Blick in seinen Krater werfen zu können. Unser Mittag-und Abendessen nehmen wir wie gestrandete Seefahrer als Picknick und Grill bei Lagerfeuer und Wellenrauschen am Strand ein, bevor wir mit Blick auf einen hoffentlich sternklaren Himmel vielleicht sogar im Freien (sonst im Zelt) schlafen gehen,- falls uns nicht die vulkanische Aktivität des jungen Krakataus wach hält...
(Anmerkung: bei starker Aktivität kann es ggf. aus Sicherheitsgründen notwendig sein, das Camp anstelle von Anak Krakatau auf einer der gegenüberliegenden Nachbarinseln zu errichten).
Ü: Camp auf Krakatau (B, L, D)

Aufstieg zum Krater des Anak Krakatau
Große vulkanische Bomben am Krater des Krakatau

Tag 4: Krakatau - Rückkehr zurück zur Küste

Nach einem herzhaften Frühstück und Bad am Strand und evt. einer zweiten Besteigung des Kraters am Morgen verabschieden wir uns wieder von Krakatau. Bevor wir aus der Caldera herausfahren, können wir bei ruhiger See noch eine Schnorchelpause an einem Korallenriff in der Nähe von Rakata (einer der übriggebliebenen Ringinseln des 1883 zerstörten alten Krakatau) machen. Am frühen Nachmittag sind wir wieder in unserem Strandhotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Ü: Hotel oder Bungalow am Strand (B, L)

Tag 5: Fahrt nach Garut

Wasserfall im Regendwald an der Flanke des Gede Vulkans
Nach dem Frühstück verlassen wir die Westküste mit einem eigenen Kleinbus und sollten ohne Probleme bis zum frühen Abend im 300 km entfernten Bandung, der Hauptstadt der Sundaregion (W-Java) angekommen sein. Der Weg dorthin führt uns dabei durchs sundanesische Innenland mit seiner abwechslungsreicher Landschaft aus Vulkanen, Bergketten, Reisterrassen und Teeplantagen. In Tasikmalaya erholen wir uns von der langen Fahrt in einem guten Hotel beim wohlverdienten, ausgezeichneten Abendessen.
Ü: gutes Mittelklassehotel (B, L, D)

Tag 6-7: Papandayan - Galunggung - heiße Quellen bei Cipanas

Wir verbringen die nächsten 2 Tage, um das vulkanisch äußerst aktive Umland von Garut zu erkunden. Dabei sollten Besuche beim Galunggung oder des wieder aktiven Papandayan und den heißen Quellen im Hydrothermalgebiet bei Cipanas nicht fehlen.
Der 2001 spektakulär ausgebrochene Papandayan, der mit einer seitlich gerichteten Druckwelle ähnlich wie 1980 der Mt. St. Helens die Landschaft verwüstete, ist dabei sicherlich ein besonderes Highlight. Es erwartet uns eine Mondlandschaft: Wüsten aus Ablagerungen von Glutströmen, Asche und Gesteinsschutt, verkohlte Vegetation, umgerissene, halb begrabene Baumstümpfe, stinkende Bäche in allen Farben, sprudelnde Schlammquellen, laut zischende Fumarolen, ein grünblauer Kratersee, und gewaltige Schwefelablgerungen...
Ü: wie am Vortag (Garut) (B, D)

Im Krater des Papandayan
Entwurzelter Baum (Ausbruch 2001)

Tag 8: Bequeme und schöne Zugfahrt nach Yogya

Der Vulkan Merapi vom Zug aus gesehen
Ein bequemer Schnellzug bringt uns heute am Morgen bis zum frühen Nachmittag direkt nach Yogyakarta,- Javas sympatischer Hauptstadt und pulsierendem Herz. Die Zugfahrt in First-Klasse, in sich ein Erlebnis, führt über eine der schönsten Strecken Asiens. Das Mittagessen wird uns vom Platzservice des Zugrestaurants serviert.
Am Bahnhof in Yogya ankommen, bringen uns Rickshaws zu unseren komfortablen Hotel im Stadtzentrum. Der weitere Nachmittag und Abend steht Ihnen danach zur freien Verfügung: ein Bad im Swimmingpool, wichtige Erledigungen oder ein wenig Stadtbummel  könnten auf dem Programm stehen, bovor wir gemeinsam in einem Restaurant zu Abend essen. 
Ü: gemütliches Mittelklassehotel im Stadtzentrum von Yogyakarta (B, L)

Tag 9: Freier Tag in Yogya - Prambanan Tempel

Der heutige Tag steht größtenteils zur freien Verfügung. Die farbenfrohe Stadt Yogya lädt geradezu ein, zu verweilen und sich dem Rausch seiner unzähligen Märkte hinzugeben oder sich in gemütlichen Cafes oder auch nur am Swimmingpool auszuruhen. Wer Lust hat, ist am Vormittag zu einer amüsanten Stadtrundfahrt auf Rickshaws eingeladen, auf der wir den Sultanspalast, das sogenannte Wasserschloss, und den spektakulären Vogelmarkt besuchen werden.
Am späten Nachmittag besuchen wir die nahegelegene gewaltige hinduistische Tempelanlage bei Prambanan. Fakultativ kann man hier auch an einer abendlichen klassischen javanesischen Ballet-Aufführung (Ramayana) teilnehmen.
Ü: wie am Vortag (Yogya) (B)

Tag 10: Borobodur Tempel - Merapi Vulkan

Am späten Vormittagverlassen wir, nur mit leichtem Gepäck (für eine Nacht), die Stadt und besichtigen zunächst die monumentale buddhistische Tempelanlage Borobodur. Die gewaltige Anlage wurde zwischen 750 und 850 A.D. errichtet, später von Schlammströmen des Vulkans Merapi teilweise verschüttet und 1815 wieder ausgegraben. Sie ist der größte buddistische Tempel in ganz Asien und zählt zu den Sehenswürdigkeiten ersten Ranges. Eine englischsprachige Führung wird uns einen Überblick in die Geschichte und Bedeutung des Tempels geben, bevor uns noch genügend Zeit bleibt, die Anlage auf eigene Faust zu durchstöbern.
Am Nachmittag fahren wir weiter bis zur Südflanke des Merapi, wo wir uns Zeugnisse seiner jüngsten Tätigkeit anschauen können.
Ü: wie am Vortag (Yogya) (B, L, D)

Stupas auf dem Borobodur Tempel
Merapi im Ausbruch (Mai 2006)

Tag 11: Flug nach Surabaya, Tengger Vulkanmassiv

Am Vormittag fliegen wir mit einer inländischen Fluggesellschaft von Yogya direkt nach Surabaya, der Hauptstadt Ostjavas. Bei klarem Wetter werden wir vom Flugzeug aus sicher eine ganze Anzahl verschiedener Vulkane aus der Luft sehen können.
Vom Flughafen bringt uns ein Minibus anschließend bis an den Fuß der grünen, tief zerschluchteten Westflanke des gewaltigen Tengger Vulkanmassivs (Mittagessen auf dem Weg). Hier steigen wir in offene Jeep um und fahren über die wenig begangenen Westroute weiter durch atemberaubende Landschaften bis zu unserem Hotel direkt an der Kalderakante des Tenggervulkans. Der Tag endet mit atemberaubenden Aussichten und excellenter Küche.
Ü: Hotel / Bungalows an der Kalderakante des Bromo (B, L, D)

Fahrt in offenen Jeeps durch die sandbedeckte Wüste im Innern der Tengger Kaldera
Gruppe auf dem Weg zum Tenggermassiv

Tag 12: Bromo Vulkan

Der heutige Tag steht zur eigenen Gestaltung zur Verfügung, um in Ruhe die Tengger Kaldera und den aktiven Krater des Bromo zu erkunden. Am Nachmittag sind alle zu einem Besuch des Vulkanobservatoriums und einer leichten, ca. 3-stündigen Wandertour auf den Kraterrand des Bromo eingeladen.
Ü: wie am Vortag (Bromo) (B, D)

Die Tengger Kaldera mit Bromo und Semeru am frühen Morgen
Das Innere des Kraters des Bromo

Tag 13: Sonnenaufgang über der Kaldera, Regenwald des Nationalparks und Semeru Vulkan

Zum Sonnenaufgang machen wir uns in Jeeps auf den Weg zum wohl schönsten Aussichtspunkt ganz Javas - ein Gipfel am Rand der Tengger Caldera, von wo aus wir einen hoffentlich unvergesslichen Sonnenaufgang erleben werden. Mit dem zunehmenden Licht der Morgendämmerung und den ersten Sonnenstrahlen tauchen nacheinander mehrere Vulkangipfel und Steilwände, sowie zuletzt der oft mit zartem Bodennebel bedeckte Grund der Caldera selbst aus einer schattigen Kulisse auf. Das Farbenspiel wird oft noch von den häufigen Ascheeruptionen des Vulkans Semeru gekrönt, der als höchster Berg Javas im Hintergrund trohnt.
Nachdem wir das Naturschauspiel ausgiebig bewundert und uns an einem mitgebrachten Frühstück gestärkt haben, wandern wir entlang einer atemberaubenden, aber leichten Route ca. 2 Stunden zu unserem Hotel zurück.
Nach dem Frühstück fahren wir in offenen Geländewagen durch die wüsten- und steppenähnliche Kaldera am Bromo vorbei und auf einer abenteuerlichen Straße durch unberührten Regenwald bis auf die Südseite des Vulkanmassivs; von hier haben wir hoffentlich einen ersten Blick auf den in der Nähe liegenden aktiven Vulkan Semeru. Bis zum Mittag sind wir in einem Dorf am Fuße des Vulkans angelangt, wo wir zu Mittag essen. Wir fahren anschließend zu einem kurzen Besuch im Vulkanobservatorium des Semeru und weiter zu einem einsamen Aussichtspunkt an der Südflanke des Semeru-Vulkans. Hier werden wir für diese Nacht ein Zeltlager aufbauen. Nur von hier aus nämlich aus kann die derzeitige strombolianische bis vulkanianische Tätigkeit des Semeru mit dem gelegentlichem Auftreten von pyroklastischen Strömen beobachtet werden. Denn nur von hier aus ist der Blick in den nach Süden hin offenen Krater (wohlverstanden: aus Distanz, ohne Lebensgefahr) möglich.
Das Abendessen wird uns am Lagerfeuer von einheimischen Köchen für uns zubereitet. Hoffentlich gutes Wetter, viel Stimmung und hoffentlich einiges an glühender Lava werden diesen Abend wahrscheinlich zu einem besonderen Höhepunkt werden lassen. Wer will, hat nun die ganze Nacht, um die häufigen Ausbrüche des Semeru zu beobachten (oder photographieren).
Ü: Camp an der Flanke des Semeru (B, L, D)

Sonnenaufgang über der Tengger Kaldera
Blick auf den Semeru bei Nacht
Besuch der vulkanologischen Beobachtungsstation am Semeru

Tag 14: Transfer zum Ijen Vulkan

Nach einem warmen Frühstück wird das Camp abgebaut. Danach fahren wir im Kleinbus durch abwechslungsreiche Landschaften bis in das Herz des Ijen Plateaus fahren,- eine weitere große aktive Vulkancaldera. In einem charmanten, etwas altmodischen Hotel (vor fast einem Jahrhundert im Jugendstil von holländischen Kolonialherren als Hauptquartier der Kaffeeplantagen errichtet) werden wir übernachten. Es liegt bereits inmitten einer für die Qualität des hier produzierten Kaffees bekannten Kaffeeplantage und ist idealer Ausgangspunkt für die folgende Exkursion. Ein Bad in einer heißen, natürlichen Thermalquelle bei Dämmerung und unter Sternenhimmel wird sicherlich ein besonderes Erlebnis.
Ü: gemütliches Gasthaus in einer Kaffeeplantage am Ijen

Auf dem Weg zum Ijen
Gedeckter Tisch am Abendessen

Tag 15: Ijen Vulkan und Transfer nach Bali

Noch bevor die Hähne krähen, machen wir uns mit dem Bus ein kurzes Stück auf den Weg zum Beginn des steilen Pfads, der zum Krater des Vulkans Ijen hinaufführt. Rund 1 Stunde werden wir Aufstieg zum Krater benötigen. Oben angelangt, erleben wir einen weiteren, sicherlich herrlichen Sonnenaufgang erleben. Mit Gasmasken ausgerüstet steigen wir (falls es die Aktivität des Vulkans zulässt), in den Krater ab, in dem sich ein blauer, extrem säurehaltiger See (der sauerste der Welt), sowie große, teilweise flüssige Schwefellagerstätten befinden.
Diese werden von einheimischen Arbeitern mit primitiven Geräten und meist ohne jeglichen Atemschutz abgebaut. Die Arbeiter transportieren den gewonnenen massiven Schwefel dann in Bastkörben, jeder bis zu 100 kg (!) schwer, zu Fuß den ganzen Weg hinauf und auf der anderen Seite herunter bis zur Verladestelle. Eine Knochenarbeit, für die sie allenfalls einen Hungerlohn erhalten (eine andere, traurige Geschichte)...
Nachdem wir hier einen guten Teil des Vormittags am Kawah Ijen verbracht haben, geht die Fahrt an die Ostküste Javas, wo wir per Fähre nach Bali weiterreisen. Am späten Nachmittag sind wir bereits in unserem letzten Hotel der Reise an einem schönen Sandstrand im Ort Lovina Beach angelangt. Bevor wir uns zum leider schon letzten gemeinsamen Abendessen in einem Strandlokal treffen und unsere Reise ausgiebig feiren werden, bleibt sicherlich noch genügend Zeit für ein Bad im Meer, eine Massage am Strand, oder einen Cocktail im Pool...
Ü: Sehr gutes Strandhotel auf Bali (B, L, D)

Ijens reiche Schwefelvorkommen
Schwefelarbeiter am Ijen Vulkan, die bis zu 50 kg schwere Ladungen rohen Schwefel aus dem Krater heraustragen.
Unser Hotel auf Bali

Tag 16: Ende der Tour (Transfer zum Flughafen) oder Verlängerungsprogramm

Die Rundreise zu den Vulkanen Javas endet auf Bali. Für einige beginnt hier vielleicht ein Verlängerungsprogramm (z.B. Batur Vulkan, Sightseing auf Bali etc.), für andere erfolgt die Heimreise (je nach gewähltem Rückflug evt. schon sehr früh am morgen) mit Transfer zum Flughafen Denpasar.
Ü: keine (B)
19-Tagesversion mit Trekking zum Semeru

Tag 1-11: Wie oben.


Tag 12: Erste Wanderetappe zum Semeru

Ein langer aber relativ leichter Trekkingtag durch sehr schöne abwechslungsreiche Berglandschaft erwartet uns. Während Träger unsere gesamte Ausrüstung und Verpflegung tragen, sind wir nur mit Tagesrucksäcken unterwegs. Nach etwa 8 Stunden sind wir von Ranu Pani (ca. 2000 m ) am Basislager des Semeru angelangt, das in einer offenen Wiese mit schönem Blick auf den Vulkankegel auf etwa 2700 m Höhe liegt.
 
Ü: Camping (B, L, D)

Ein grüner Bergsee liegt auf dem Weg
Unser Camp am Fuß des Semeru
Ein Ausbruch des Semeru vom Basislager aus gesehen

Tag 13: Aufstieg zum Gipfel des Semeru (3767m)

Gegen Mitternacht beginnen wir nach einem kleinen Frühstück den wirklich anstrengenden Teil des Treks. Etwa 4-6 Stunden werden wir brauchen, um den steilen Anstieg auf meist loser Asche und Geröll zum Gipfel des Semeru zu bewältigen.
Die Anstrengung wird mit einem unvergleichlichen Panorama belohnt: die Sonnenaufgänge sind hier auf dem Dach Javas grandios und bieten eine totale Rundsicht über ganz Ostjava, Teile Balis. Viele andere Vulkane sind zu erkennen, oft sogar der entfernte Rinjani auf Lombok. Gekrönt wird dies von den spektakulären Ausbrüchen des aktiven Kraters in unmittelbarer Nähe.
Wichtiger Hinweis:
Jeder, der auf den Gipfel des Semeru steigt, sollte dies in eigener Verantwortung tun, was u.a. bedeutet, dass er sich über die vulkanischen Gefahren im Klaren ist, die ihn hier erwarten können: auch wenn es sehr selten ist, kann es vorkommen, dass bei sehr starker Aktivität Steine und Lavabomben bis auf das Gipfelplateau geworfen werden. Im schlimmsten Fall muss der Aufstieg u.U. abgebrochen werden. Allerdings bleibt ein Restrisiko, da größere Ausbrüche nicht immer vorausgesagt werden können und einen auch am Gipfelplateau überraschen können.
Keinesfalls sollte man sich vom Plateau entfernen und in die Nähe des aktiven Kraters oder gar auf den Kraterrand wandern, auch wenn dies nur ein kleiner Spaziergang von hier aus wäre und ein kurzer Blick in den Krater sicher verlockend ist. In unmittelbarer Nähe des Kraters fallen sehr oft vulkanische Geschosse, gegen die auch ein Schutzhelm völlig wirkungslos wäre. Da diese Empfehlung aber nicht von allen (leider auch gewissen Reiseveranstaltern!) eingehalten wird, haben sich in den vergangenen Jahren leider immer wieder tödliche Unfälle ereignet.
Ü: Camping (B, L, D)

Gruppe auf dem Semeru bei Sonnenaufgang
Ausbruch des Semeru aus der Nähe
Blick vom Semeru auf die Tengger Kaldera und Bromo

Tag 14: Wanderung zurück nach Ranu Pani und Transfer zum Bromo

Wir wandern durch die schöne Waldlandschaft zurück nach Ranu Pani. Nach dem Mittagessen fahren wir in Geländefahrzeugen durch die wild-romantische Landschaft des Tengger-Massivs bis zum Dorf Cemoro Lawang, das am Rand der riesigen Kaldera liegt. Auf dem Weg dahin durchqueren wir die Kaldera und fahren nah am Bromo Vulkankegel vorbei. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer Lust hat, ist am Nachmittag zu einem Spaziergang zum Krater des Bromo eingeladen.
Ü: Hotel am Kalderarand (B, L)

Tag 15-19: Wie Tage 12-16 im normalen Reiseverlauf (Bromo - Ijen - Bali)


Reiseverlauf (16 Tage): | 19-Tagesversion mit Trekking zum Semeru

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Angebotene Tourverlängerungs-Programme:

Es bietet sich an, im Anschluss noch einige Tage Strand- oder Tauchurlaub auf Bali einzuplanen oder das Landesinnere der gut erschlossenen Insel Bali auf eigene Faust zu erkunden. Alternativ dazu bieten auch wir Ihnen noch eine Auswahl von kürzen Tour-Vorschlägen, die wir bei genügend Interesse (normalerweise mindestens 2 Teilnehmer) gerne durchführen können:
A) Dschungeltour
- Wer Lust auf ein Abendteuer der besonderen Art hat, dem wird hier eine 3-5-tägige kombinierte Trekking- und Bootstour durch den weitgehend unberührt gebliebene Dschungel des Meru Betiri Nationalparks.
Der Park is wohl die letzte Heimat des fast ausgestorbenen Javanesischen Tigers und unzähliger anderer Tier- und Planzenarten. Während 3-5 Tage Trekking und Bootsfahrt an der Küste entlang durchqueren
wir den Park der Länge nach und sind fernab jeglicher Zivilisation. Übernachtet wird dabei in Zelten an einsamen Stränden am Rand des Dschungels, sowie ein-zweimal in der Station der Parkranger.
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Exkurs - Schildkröten des Sukamade-Strandes:
Eine der Hauptaufgaben der Parkranger ist es, die riesigen Meerschildkröten zu bewachen, die an einem bestimmten Strand noch heimisch sind und hier eine der wenigigen noch verbleibenden Zufluchsstätten gefunden haben. Fast jede Nacht kommen einige Weibchen dieser bemerkenswerten Tierart von weiten Reisen aus allen Teilen des Ozeans hierher, um nur hier an diesem Strand bis zu 80-120 Eier zu legen und im Strand zu vergraben. Schildkröten haben ein rätselhaftes geographischen Gedächtnis: sie kehren ihr Leben lang immer an denselben Strand zurück, an dem sie noch als Ei einmal von ihrer Mutterschildkröte im Sand vergraben und ausgeschlüpft sind!
Die Eier werden von den Rangern vorsichtig ausgegraben und zum Schutz vor Räubern (natürliche und weniger natürliche) in Bruthütten verlagert, wo die Babyschildkröten ungestört ausschlüpfen können und noch einige Zeit danach gepfegt werden. Danach werden die im Vergleich zu den Erwachsenen winzigen Jungtiere wieder an ihrem Heimatstrand ins Freie gesetzt. U.a. werden wir dabei zusehen und sogar mithelfen können. 
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B) Bali-Sightseing
- Die Vulkane Mt. Batur & Agung, Schnorchel & Tauchstände, Tempel, Reisfelder, Märkte - von all dem, wofür Bali berühmt ist, können wir Ihnen gerne eine Kostprobe verschaffen, indem unser indonesischer Reiseleiter, der Bali in- und auswengig kennt, mit IHnen nach Absprache für 2-x? Tage im Mietwagen kreuz und quer durch die Insel fährt und Ihnen aus Insidersicht die schönsten Ecken zeigt...
C) Trekking zum Rinjani Vulkan auf Lombok
- Wer Lust auf eine sehr anspruchsvolle, aber auch sehr reizvolle Trekking-Tour hat, dem wird die 4-5-tägige Tour auf den Rinjani Vulkan au der Insel Lombok empfohlen; diese kann auf Anfrage für eine kleine Gruppe ab 2 Personen organisiert werden (insgesamt sollte man aber eine knappe Woche von und bis Bali dafür einplanen).
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Wenn eines dieser Programme Interesse weckt, bitten wir Sie, uns dies bereits im Vorfeld mitzuteilen, damit wir unsere Planung evt. entsprechend anpassen.

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