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Inseln aus Feuer - Äolische Inseln - 13 Tage Inselwandern auf den Äolischen Inseln - Reiseverlauf (13 Tage)Reiseverlauf (13 Tage)Tag 1: Ankunft in Catania
Nach der Ankunft Transfer zum Hotel in der historischen Altstadt von Catania. Sollte die Ankunft früh genug am Tag sein, so bleibt Zeit für erste Erkundungen. Wir können Ihnen interessante Vorschläge machen.
Sie treffen unsere Reiseleitung und Ihre Mitreisenden spätestens am frühen Abend. Bei einem Begrüßungs-Cocktail wird das Programm der kommenden 13 Tage erläutert. Dann geht’s zum ersten Abendessen in eine der typischen Trattorias – eine gute Gelegenheit, Catania's angesehene Meeresfrüchte-Küche zu kosten (es gibt natürlich auch alles mögliche Andere!) und die typisch süditalienische Lebensart im abends und nachts sehr lebhaften Stadtzentrum life zu erleben! Ü: Hotel*** im historischen Zentrum von Catania (D: Abendessen)
Tag 2: Salina - Pollara Bucht
Am Morgen fahren wir zum Hafen von Milazzo und nehmen eine Fähre oder ein Tragflügelboot zur Insel Salina, deren Name von den zahlreichen Salzpfannen stammt, die über die Insel verteilt sind. Salina wird von zwei Vulkankegeln geformt, die der Insel auch den antiken Namen „Didyme“, Zwillinge gaben. Der fruchtbare Boden der Insel lässt die Trauben für einen süßen Dessertwein hoher Qualität sprießen, den bekannten Malvasia. Wir wohnen hier in einem großartig gelegenen Hotel, dessen Terrassen und Swimming Pool über das Meer blicken – einem der schönsten im ganzen Archipel!
Später führt uns eine leichte Küsten-Wanderung in die zauberhafte Pollara Bucht, die ein spektakuläres Vulkan-Amphitheater darstellt. In die Tufffelsen sind Bootsunterkünfte eingegraben. Es bleibt genug Zeit, um im Meer zu schwimmen und bei einen natürlichen Felsbogen zu baden. Pollara ist übrigens auch bekannt als Drehschauplatz des Films „Il Postino“ (= der Briefträger) von 1994. Am Abend machen wir Bekanntschaft mit der außergewöhnlichen, Äolischen Kochtradition unseres ****Restaurants. Ü: Hotel*** mit Swimming Pool auf der Insel Salina (B: Frühstück, Abendessen)
Tag 3: Wanderung zum Gipfel des Archipels (964m) – Abstieg zum Strand von Malfa
Unser Tag beginnt mit einem langen, aber schattigen Anstieg zum höchsten Gipfel des ganzen Archipels, dem Monte Fossa delle Felci (964 m) - ein erloschener Vulkan, der als Naturschutzgebiet mit dichter und üppiger Vegetation bedeckt ist. Wir steigen zum Dorf Malfa ab, das als das Zentrum der Produktion des Malvasia Weins gilt. Dort können wir, nach einem erfrischenden Bad im Meer den Wein natürlich auch direkt bei einem Produzenten probieren.
Am späten Nachmittag erkunden wir noch das Dorf Lingua, wo in dem heute brackigen See einstmals das Salz produzierte, das man für die Konservierung von Fisch und Kapern verwendete. Bei einem Spaziergang am Dock gibt es übrigens auch die (in vieler Meinung) beste Granita (Fruchteis ohne Milch) weit und breit... Ü: wie am Vortag (Salina) (B, D)
Tag 4: Insel Filicudi - Wanderung zum Inselgipfel
Unsere nächste Station ist die raue Insel Filicudi – ebenfalls ein erloschener Vulkan mit viel wilder Natur und einem kleinen Dorf aus bunten Häusern, die sich an einen steilen Hang schmiegen. Auch ist allein schon die Übernachtung eine Reise wert: ein traumhaft gelegenes Hotel mit viel Meerblick und herrlicher Stimmung.
Den Nachmittag nutzen wir, um den 774 m hohen Gipfel der Insel zu besteigen. Von hier aus hat man eine großartige Aussicht auf das blaue Meer und die Nachbarinseln Salina und Alicudi. Wir steigen zum Hafen ab und nach einer Pause besuchen wir Capo Graziano, eine natürliche Festung auf der sich prähistorische Reste einer Siedlung der Bronzezeit befinden. Das Abendessen wird uns auf der Hotelterrasse serviert,- unter einem unvergleichlichen Sternenhimmel (es gibt hier keine Lichtverschmutzung!) und dem stetigen Rauschen des Meers, das sich an den Felsen bricht… Ü: Hotel*** auf Filicudi (B, D)
Tag 5: Halbtageswanderung auf der Insel Filicudi, Bootsausflug
Am Morgen wandern wir auf alten Eselspfaden durch üppige Vegetation in den wildesten Teil von Filicudi. Es geht an verlassenen Dörfern und ehemaligen Trockenterrassen vorbei. Ein etwas mühsamer Abstieg bringt uns zurück zum Meer, wo an einem dramatischen Küstenabschnitt ein kleiner Bootsanleger vorhanden ist. Hier steigen wir um in ein kleines gechartertes Boot, mit dem wir nun die Insel vom Meer aus erkunden. Bei gutem Wetter bietet es sich an, bei einem steil aus dem Meer (74m) ragenden Turm aus Basaltsäulen eine Badepause einzulegen. Mit dem Boot besuchen wir eine Höhle, in der früher Robben lebten und in der Licht und Schatten eine geisterhafte Atmosphäre erzeugen! Bei einer winzigen Fischersiedlung gehen wir schließlich wieder an Land. Man könnte denken, hier hätte jemand die Zeit angehalten…
Ü: wie am Vortag (Filicudi) (B, D)
Tag 6: Tagesausflug zur Insel Alicudi und Aufstieg zum Gipfel
Ein schnelles Tragflächenboot bringt uns für einen Tagesausflug nach Alicudi, der abgelegensten der Äolen. Auch Alicudi ist ein erloschener Vulkankegel, der schroff und abrupt aus dem Meer herausragt. Man kann hier noch eine ursprüngliche Lebensart finden, die sonst wo ausgestorben ist. Stille und Langsamkeit beherrschen die Insel, auf der gerade mal 100 Menschen leben. Es gibt weder Autos noch Strassen. Für alle Transporte sind Esel zuständig. Ein idealer Ort, um ganz abzuschalten!
Wir wollen allerdings dennoch aktiv sein und steigen zum Gipfel der Insel auf, wobei es an malerischen, oft verlassenen Weilern vorbeigeht. Antike Stufenpfade, Terrassen, Trockenmauern und ein Netz von Maultierspuren erinnern uns daran, dass das Leben hier früher arm und erbarmungslos hart war. Wassermangel war an der Tagesordnung und trotzdem verstand man es, dem Boden wertvolle Nahrungsmittel zu entreißen. Bald kommen wir zum rauen und schwer erreichbaren „Timpone delle Femmine“, dessen Name daran erinnert, dass sich hier früher Frauen bei Seeräuberangriffen gut verstecken konnten. Wir müssen uns nicht mehr vor Seeräubern fürchten und genießen den Rundblick auf das tiefblaue Meer. Am Nachmittag/Abend fahren wir wieder nach Filicudi zurück. Ü: wie am Vortag (Filicudi) (B, D)
Tag 7: Schifffahrt zur Insel Stromboli, Beobachtung von Vulkanausbrüchen an der Sciara del Fuoco
Wir fahren zur Insel Stromboli, die seit antiken Zeiten für ihren aktiven Vulkan bekannt ist. Stromboli ist einer der aktivsten Vulkane der Erde und spuckt seit mindestens 2-3000 Jahren fast ununterbrochen Feuer. Seiner regelmäßigen Tätigkeit, die aus kleinen Explosionen besteht, bei denen in Abständen von etwa 5-20 Minuten glühende Lava aus den Kratern geschleudert wird, verdankt die Wissenschaft sogar den Namen "strombolianische Tätigkeit". Vom Meer aus weithin sichtbar, trug sie der Insel auch den Namen "Leuchtturm des Mittelmeers" zu. Neben vielen anderen ließ sich in jüngerer Zeit z.B. Jules Verne vom Stromboli inspirieren, als er sein Buch „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ schrieb.
Wir erreichen unser ebenfalls toll gelegenes Hotel direkt an einem schwarzen Vulkanstrand mit viel Sand und schwarzen Klippen ringsum am späten Morgen. Der Großteil des Tages ist heute frei für eigene Erkundungen oder zum Baden, wozu Stromboli's Küste auch sehr einlädt. Am Nachmittag treffen wir uns wieder und machen eine leichte Wanderung zu einem spektakulären Aussichtspunkt auf einer Höhe von ca. 400 m. Von hier kann man die aktiven Krater und die Sciara del Fuoco beobachten, auf der ausgeworfenes Material auf einer gigantischen Rutschbahn ins Meer stürzen. Nach Sonnenuntergang steigen wir wieder ab und gehen zu einer Pizzeria beim alten Vulkanobservatorium, wo man in Freien isst und den Ausbrüchen oben am Krater beim Essen zusehen kann! Ü: Übernachtung: Strandhotel*** auf Stromboli (B, D)
Tag 8: Bootsausflug tagsüber, Nachtaufstieg zu den aktiven Kratern
Nach dem Frühstück machen wir auf einem kleinen, privaten Boot eine gemütlichen, eta 5-7 stündigen Ausflug mit einem kleinen privaten Boot, bei dem wir die Insel langsam umrunden und so von allen Seiten kennenlernen.
So können wir die grandiosen Felsformationen – alles Schichten aus Lava und Asche, die den Aufbau der Insel als typischen Schichtvulkan illustrieren. Wir halten in kleinen Buchten, baden und beobachten fliegende Fische... In dem abgeschiedenen Dorf Ginostra auf der Gegenseite der Insel machen wir zu Mittag eine ausgedehnte Pause. Wir spazieren im Dorf herum, das durch seine blühenden Gärten und Olivenplantagen und viel Ruhe und Beschaulichkeit ausstrahlt. Nach dem Mittagessen mit Blick aufs Meer fahren wir den zweiten Teil der Insel ab. Dabei stoppen wir vor der Sciara del Fuoco vorbei und wir die Aktivität des Stromboli's von einer ganz neuen Perspektive und bei Tag erleben. Bevor unsere Tour endet, besuchen wir noch den gewaltigen Felsen des Strombolicchio,- der erstarrte und von Erosiion freigelegte Schlot eines längst erloschenen Vulkans, der einst hier stand. Wer Lust hat, kann hier im tiefblauen Meer baden. Nach einer Pause treffen wir uns am späten Nachmittag wieder, um die wohl spektakulärste Tour in Angriff zu nehmen, bei der wir zum Sonnenuntergang und in die Nacht hinein auf einen Gipfel auf 918 m Höhe aufstiegen, der direkt über den aktiven Kratern liegt. Von hier aus können wir die regelmäßigen Feuerwerke von glühender Lava aus nächster Nähe beobachten. Für viele bleibt dieser Aufenthalt, Auge in Auge mit der Naturgewalt Vulkan, den wir mit gebührender Vorsicht unternehmen, als eines der eindrucksvollsten Erlebnisse im Leben für immer haften. Manche werden gar süchtig... Nach genügender Beobachtungszeit erwartet uns ein überraschend schneller und einfacher Abstieg,- dabei werden die 900 Höhenmeter zum Großteil auf einem sandigen Abhang nach unten gleitend fast mühelos bewältigt. Je nach Ankunftszeit bleibt abends im Ort sicherlich noch Zeit für ein kühles Bier oder evt. sogar eine Pizza. Ü: wie am Vortag (Stromboli) (B, L)
Tag 9: Tagesausflug zur Insel Panarea
Heute bietet es sich an, die Insel Panarea auf einem Tagesausflug zu besuchen. Für Panarea, der kleinsten der sieben Schwestern, gilt der Satz "klein aber fein". Auch hier gibt es keine Autos, sondern nur dreirädrige Roller. Die Insel hat einen sehr schönen gepflegten Ort mit weißen kubischen Häusern und viel Blumen – außerhalb der Saison ebenfalls sehr beschaulich. In der warmen Jahreszeit ist hier das Motto allerdings ganz "sehen und gesehen werden" - Jachten, schicke Bars, Boutiken, fesche Jungs und flotte Mädchen beherrschen die Szene.
Für Wanderfreunde hat Panarea allerdings auch eine Route zu bieten, die auf dieser Reise nicht fehlen sollte. Wir queren den Ort und umrunden die Insel entlang eines alten, kaum noch benutzten Pfads. Dabei geht es an den dramatischen Felsenklippen der Westseite der Insel mit grandiosen Ausblicken aufs Meer vorbei. Am Gipfel wird man mit einem Rundumblick auf die Nachbarinseln und natürlich auch auf Stromboli. Unterwegs besichtigen eine prähistorische Siedlung und machen eine Pause in einer tollen Badebucht - kristallklares Wasser, das von hohen Basaltsäulen umringt wird. Zurück geht es durch farbenprächtiges Buschwerk aus Hibiskus, Bougainvillea, Jasmin, Mandel-, Oliven-, Zitronen-, Feigen- und Nussbäumen. Bevor wir die Fähre zurück nach Stromboli nehmen, besteht sicher noch ausreichend Gelegenheit, uns den Ort mit seinen Gassen und kleinen Winkeln anzusehen. Ü: wie am Vortag (Stromboli) (B, D)
Tag 10: Stromboli - Vulcano
Wir fahren heute weiter zur Insel Vulcano, die in der Antike als Heim des Feuergotts Vulcanus galt,- daher ihr Name. Der Vulkan der Insel ist zwar seit 100 Jahren nicht mehr ausgebrochen, aber er gilt weiterhin als aktiv und weitere Ausbrüche können in der Zukunft mit Sicherheit erwartet werden.
Seit römischer Zeit nutzt man die zahlreichen heißen Quellen und Schlammbäder zur Therapie zahlreicher Krankheiten. Unser schönes Hotel liegt direkt am schwarzen Vulkansandstrand. Nach einem gemeinsamen Rundgang zu den vulkanisch aktiven Stellen am Strand (Gasaustritte, Schwefelablagerungen, kochende Schlammpfützen) kann sich jeder einen Teil des Tag selbst gestalten (z.B. in den Schlammbädern baden etc.). Am Nachmittag sind alle zu einer leichten Wanderung zum Vulkankegel des Vulcanello eingeladen, ein kleiner Nebenvulkan, der im Jahr 183 v. Chr. aus dem Meer stieg und später durch Sedimente mit der Hauptinsel verbunden wurde. Ü: Strandhotel*** auf Vulcano (B, D)
Tag 11: Tagesausflug nach Lipari
Nach dem Frühstück fahren wir mit einer Fähre oder dem Schnellboot zur naheliegenden Nachbarinsel Lipari, wo wir einen Tagesausflug unternehmen: nach einer Besichtigung der Stadtburg, die auf prähistorische Zeit zurückgeht, und einem Besuch des dortigen, sehr sehenswerten vulkanologischen und archäologischen Museums bietet sich noch die Möglichkeit eines Ausflugs zu den berühmten Obsidianströmen, die Lipari seit der Steinzeit berühmt gemacht haben. Je nach Wetter, Zeitplanung und Stimmung runden wir unseren Ausflug auf Lipari mit einer kurzen Wanderung und/oder einer Badepause ab. Später am Nachmittag setzen wir mit dem Schnellboot oder einer Fähre wieder nach Vulcano über, wo wir den Abend in einem hervorragenden lokalen Restaurant ausklingen lassen werden.
Ü: wie am Vortag (Vulcano) (B, D)
Tag 12: Vulcano's aktiver Vulkankrater - Taormina - Catania
Am Morgen wollen wir Vulcanos aktiven Krater besteigen, der zuletzt im Jahr 1888 ausgebrochen ist. Hier erwarten uns gewaltige heiße Fumarolen und Schwefelablagerungen jeder Art. Besonders beeindruckend sind auch die zahlreichen Brotkrustenbomben, die 1888 beim derzeit letzten Ausbruch Vulcanos ausgeschleudert worden sind. Das Panorama vom Krater über das ganze Archipel ist ein schöner Abschied von den Inseln.
Denn nach dem Mittagessen verlassen wir Vulcano, das nur eine kurze Bootsfahrt von Sizilien entfernt liegt. Mit einem privaten Kleinbus fahren wir nach Taormina, wo wir eine ausgedehnte Pause machen und das heute noch in Gebrauch stehende antike griechischen Theater zu besichtigen, von dem man jenen berühmten Postkartenblick auf das ionische Meer und den in der Ferne rauchenden Ätna hat. Weiter geht die Fahrt am Abend zurück nach Catania, das wir ja schon ein wenig kennen. Dort verbringen wir die letzte Nacht unserer Reise, die wir in einem landestypischen Lokal gebührend sicher bis spät in den Abend feiern werden. Ü: Hotel***-**** in der Altstadt von Catania (B, D)
Tag 13: Abreise von Catania
Je nachdem wann Ihre Rückreise beginnt, haben Sie wahrscheinlich noch etwas Zeit, sich in Catanias Altstadt umzusehen. Lohnende Möglichkeiten gibt es zur Genüge: die barocke Architektur vieler Straßenzüge und Paläste, griechische und römische Ausgrabungen (z.B. das römische Amphitheater), das barocke Bellini Theater, Straßenleben mit quirligen Märkten (v.a. der Fischmarkt ist beeindruckend), schöne Straßencafés etc. Für Gepäckaufbewahrung und den rechtzeitigen Transfer zum Flughafen / Bahnhof wird selbstverständlich gesorgt.
Reiseverlauf (13 Tage)
Wer noch einige Tage dranhängen möchte, könnte z.B. am Ätna oder in den vielen anderen Naturparks und Berglandschaften Siziliens weitere Wanderungen unternehmen, oder auf Kulturreise gehen – Sizilien ist zu einer sehr urlauberfreundlichen Gegend geworden und bietet unendliche Möglichkeiten. Wir helfen Ihnen gerne mit Vorschlägen. Ü: keine (B)
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