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Asche

Vulkanologie: vulkanische Asche
Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.
Aschewolke bei einer Explosion des Vulkans Ätnas

Aschewolke bei einer Explosion des Vulkans Ätnas
Schnee und Asche vom Vulkan Hekla bei einer Vulkaneruption in 2000 (Island)

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Ascheausbruch am Nordost-Krater des Ätna in 1999

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Ascheablagerungen durch turbulente, Glutströme der Minoischen Eruption des Santorin-Vulkans in Griechenland

Ascheablagerungen durch turbulente, Glutströme der Minoischen Eruption des Santorin-Vulkans in Griechenland
Vulkanische Asche hat nichts mit Asche aus organischen Verbrennungsvorgängen zu tun. Asche definiert sich aus einer Körnung von ca. 0,5 mm - 2 mm. Diese Asche ist feinstkörnige Lava, die durch ihre Größe und Gewicht leicht durch den Wind verfrachtet werden kann. Die Asche kann aus amorphen Lavastücken, Kristallbruchstücken und Glas bestehen. Die Vulkanasche entsteht bei starken, vulkanischen Explosionen, bei denen Lava in allerkleinste Teile gespalten wird. Bei der Explosion vermischt sich die Asche mit heißer Luft und wird oft bis in die Stratosphäre geschossen. Asche kann durch den Wind über viele Kilometer verfrachtet werden. Durch elektrostatische Aufladung in Aschewolken können Blitze entstehen und Ascheteilchen zu kugelförmigen Aggregaten zusammengeballt werden. Vulkanische Asche ist extrem gesundheitsgefährdend (Silikose-Gefahr) und durch ihr Gewicht gefährlich, wenn sie sich in dicken Schichten auf Dächern ablagert (Einsturzgefahr). Auch für Jet-Triebwerke kann Asche gefährlich werden. Durch ihre geringe Größe kann Asche aber schnell verwittern und seine wertvollen Mineralien bereichern den Boden. Deshalb sind Regionen mit vulkanischer Asche meist sehr fruchtbar.

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Ätna - Aschefall - base surge - Milos - Nisyros - Santorin - Schlackenkegel - Vesuv - Vulcano