Feinkörniges, vulkanisches Gestein (ca. 0,5-2 mm), das bei explosiven Vulkanausbrüchen entsteht und weit verfrachtet werden kann.
Vulkanische
Asche hat nichts mit
Asche aus organischen Verbrennungsvorgängen zu tun.
Asche definiert sich aus einer Körnung von ca. 0,5 mm - 2 mm. Diese
Asche ist feinstkörnige Lava, die durch ihre Größe und Gewicht leicht durch den Wind verfrachtet werden kann. Die
Asche kann aus amorphen Lavastücken, Kristallbruchstücken und Glas bestehen. Die Vulkanasche entsteht bei starken, vulkanischen Explosionen, bei denen Lava in allerkleinste Teile gespalten wird. Bei der Explosion vermischt sich die
Asche mit heißer Luft und wird oft bis in die Stratosphäre geschossen.
Asche kann durch den Wind über viele Kilometer verfrachtet werden. Durch elektrostatische Aufladung in Aschewolken können Blitze entstehen und Ascheteilchen zu kugelförmigen Aggregaten zusammengeballt werden. Vulkanische
Asche ist extrem gesundheitsgefährdend (Silikose-Gefahr) und durch ihr Gewicht gefährlich, wenn sie sich in dicken Schichten auf Dächern ablagert (Einsturzgefahr). Auch für Jet-Triebwerke kann
Asche gefährlich werden. Durch ihre geringe Größe kann
Asche aber schnell verwittern und seine wertvollen Mineralien bereichern den Boden. Deshalb sind Regionen mit vulkanischer
Asche meist sehr fruchtbar.