Griechische Vulkaninsel am Südende der Kykladen Inselgruppe.
Santorin ist Teil des gleichnamigen Archipels und ist das Ergebnis zahlreicher vulkanischer Eruptionen. Berühmt ist die Insel durch die Funde einer vorgeschichtlichen Stadt aus der Minoischen Zeit (ca. 2000-1500 v.Chr.) beim Dorf
Akrotiri. Die Landschaft mit ihrem Kessel (Caldera) und den beiden aktiv geltenden Vulkaninseln Nea Kameni und Palea Kameni gehört weltweit zu den großartigsten Beispielen aktiven Vulkanismus. Durch den Fund eines verkohlten Olivenbaums in der Grenzschicht zum Minoischen Vulkanausbruch durch Tom Pfeiffer kann man die Vulkan-Katastrophe auf das Jahr 1627 v. Chr. datieren. Dieser Vulkanausbruch hat unter anderem die Minoische Kultur (nicht nur) auf Kreta in eine Krise gestürzt und führte in deren Niedergang. Großartige Wandmalereien aus dieser Zeit kann man heute im Hauptort Thira im Nomikos-Konferenz-Zentrum als 3D-Renkonstruktionen bewundern.
Santorin macht mit seinen weiß-blau gestalteten Kapellen international Werbung für
Santorin. Auch, wenn
Santorin eines der Hauptziele für Tourismus in Griechenland ist, so kann man in kleinen, geführten Gruppen immer noch ursprüngliche, wenig bekannte Orte auf der Insel entdecken.