3D-Ansicht der Lage Santorins im Ägäischen Meer

3D-Ansicht der Lage Santorins im Ägäischen Meer

Die Lage von Santorin im süd-ägäischen Meer

Die Lage von Santorin im süd-ägäischen Meer

Neues von Santorin:

Samstag, Apr 29, 2006
New absolute age for the Minoan eruption on Santorini: 1627-1600 BC
Close-up into one of the holes with the branch sticking inside

We are proud to announce an important scientific discovery that has been made in close connection to one of our past tours on Santorini: A new absolute date for the great Minoan eruption on Santorini volcano has been published yesterday in the issue of Science Magazine (28 April, 2006). It confirms ...

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Die Kaldera Santorins mit Nea Kameni (Mitte) und Palea Kameni (links) in der Bildmitte. Therasia im Hintergrund

Die Kaldera Santorins mit Nea Kameni (Mitte) und Palea Kameni (links) in der Bildmitte. Therasia im Hintergrund
Santorin nach einem Sturm

Santorin nach einem Sturm
Die Steilwände der Kaldera unter der Inselhauptstadt Fira

Die Steilwände der Kaldera unter der Inselhauptstadt Fira

Santorin Vulkan

Vulkantyp Kaldera (komplexer Stratovulkan / Schichtvulkan)
Ort Kykladen, Südägäisches Meer, Griechenland, 36°25'N, 25°25'E
Höchste Erhebung 329 m (am Kalderarand) / 128 m (Gipfel des jüngsten Vulkans, Nea Kameni)
Letzte Ausbrüche
1640 v.Chr. minoische Eruption , 197 v.Chr., 46/47 n.Chr., 726, 1570-1573, 1707-1711, 1866-1870, 1925-1928, 1939-1941, 1950
Typische Aktivität
Starke, explosive Tätigkeit durch sehr gashaltiges Magma im Untergrund (Magma-Mixing-Effekt). Eruptionen im Plinianischen Stil, die alle 10.000-30.000 Jahre stattfinden (zuletzt 1640 v.Chr.). Aufbau von Schildvulkanen und Vulkandomen (z.B. Nautilus-Dom auf Nea Kameni).


Die Vulkaninsel Santorin

The active volcano islands Palea & Nea Kameni (NASA)
Die Inselgruppe von Santorini ist das bekannteste und aktivste vulkanische Zentrum des hellenischen Inselbogens im Südägäischen Meer. Der Hauptteil der Insel besteht aus geologisch jungen vulkanischen Gesteinen, die sich nach und nach um einen nichtvulkanischen Kern aus Kalk- und Schiefergesteinen angelagert haben.  Dieser formte einst (bis vor ca. 1 Mio. Jahren)l eine den umliegenden anderen Kykladeninseln sehr ähnliche  Insel. 
In der Mitte Santorins klafft ein riesiger, meergefüllte Kessel: die Kaldera. Sie entstand durch den wiederholten Einsturz des zentralen Vulkanteils nach besonders großen Ausbrüchen. So ist hier wie in einem angeschnittenen Kuchen Schicht für Schicht aus der Geschichte der Vulkantätigkeit offengelegt. Die mehrfarbigen Gesteinsfolgen und die beeindruckende Steilheit der Wände, die darauf wie Schnee ruhenden, verschachtelten weißen Dörfer mit den blau leuchtenden Kirchenkuppeln machen Santorin schon lange zu einem Wahrzeichen Griechenlands. Wer hier mit dem Schiff zum ersten Mal einläuft, wird den erhabenen Anblick nie vergessen.
Satelittenbild von Santorin (NASA /ASTER)

Satelittenbild von Santorin (NASA /ASTER)
Die tektonische Lage von Santorin und die aktiven Vulkanzentren im Hellenischen Vulkanbogen (gepunktete Linie)

Die tektonische Lage von Santorin und die aktiven Vulkanzentren im Hellenischen Vulkanbogen (gepunktete Linie)

Der Minoische Ausbruch


Santorins historische Vulkantätigkeit



Weitere Informationen / Links:

Santorini Decade Volcano / www.decadevolcano.net/santorini/santorini.htm
Tom's private website about Santorini, Etna and other volcanoes. Contains a huge archive of volcano photos, information and other stuff.