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Die Türkei

Die Türkei
Die Türkei

Die Türkei

"Schneebedeckte Gipfel, endlose Strände, Versteckte Höhlen - die Vielseitigkeit ebenso die Geschichte der Türkei ist fast einzigartig"

Lage und Ausdehnung:

Die Republik Türkei erstreckt sich in Ost-West-Richtung vom 26. zum 50. Grad östlicher Länge, das sind ca. 1600 km und Nord-Südlich vom 36. zum 42. Grad nördlicher Breite, das sind ca. 600 km auf 78.476 km². 97% der Türkei liegen auf asiatischem Boden und nur 3% liegt im europäischem Staatsgebiet. Im Westen der Republik liegt das Ägäische Meer, im Süden das Mittelmeer und im Norden das Schwarze Meer. Die Türkei ist ein gebirgiges Land, denn mehr als die Hälfte liegt über 1000m hoch.

Geologie der Türkei

Die afrikanische Kontinentalplatte, ebenso wie die arabische Platte, wandern beide in Richtung Norden und stoßen dabei auf die Eurasische Platte. Die Türkei liegt genau dazwischen und wird an der sogenannten Nordanatolischen Verwerfung jedes Jahr um 2 bis 3 cm nach Westen gerückt. In dieser Zone bauen sich große Spannungen auf, die sich oft in verheerenden Erdbeben entladen. Durch den Zusammenprall der Kontinentalplatten wird in anderen Gebieten der Türkei ein ompliziertes Muster an Bruchzonen gebildet, durch das Magma an die Oberfläche steigen kann. Zu den Gebieten mit Vulkanismus gehören Westund Mittelanatolien, wobei Mittelanatolien bekannt ist durch die großen Tuffschichten Kappadokiens, die vom Vulkan Erciyes Dagi und dem Vulkan Hasan Dagi ausgeworfen wurden. Ebenso erstreckt sich eine Reihe von Vulkanen über Ostanatolien bis hin zum Vulkan Ararat. Diese Linie setzt sich weiter fort bis zum Kaukasus Gebirge.

Vulkanismus der Türkei

Die bedeutendsten Vulkane sind der erloschene Ararat mit 5165 m Höhe. Gleichzeitig ist er auch der höchste Berg der Türkei. Der Vulkan Nemrut Dagi am Van-See mit 2828 m Höhe, der Hasan Dagi und der Ercuyes Dagi in Mittelanatolien in der Provinz Kappadokiens, wo die bewegte Vergangenheit der vulkanischen Äktivitäten riesige verschiedenfarbige Tuffdecken entstehen ließ. Duch Erosionen entstand unter anderem das Tal der hundert Pyramiden, einzigartige bizarre Formen, ausgewaschen durch Wind und Wetter. Als folge der früheren Vulkantätigkeiten existieren über 300 Thermalquellen und Fumerolen im Land.

Pamukkale

Pamukkale ( Baumwollstadt ) liegt nahe der antiken griechischen Stadt Hieraplis. Sie wurde bei heißen Quellen errichtet, welche sie im Laufe der Jahrhunderte weitestgehend mit ihren Ablagerungen wieder zugedeckt haben. Pamukkale liegt ein paar Kilometer der Provinzstadt Denizili im südwesten der Türkei. Seinen Namen erhielt der Ort durch die weißen mächtigen und beeindruckenden Kalk-Sinterterrassen, die über viele Jahrhunderte immer größer wurden. Diese Sinterterrassen stehen auf der Liste der UNESCO, als Weltkulturerbe. Diese heißen Quellen enthalten eine bedeutende Menge an Mineralien, insbesondere Hydrogenkarbonat und Kalzium. Beim Abkühlen scheidet das Wasser Kaziumkarbonat ( Kalk ) aus. Dadurch bilden sich mächtige weiße Schichten, die Travertinen. Pro Sekunde werden ca. 250 Liter Thermalwasser ( ca. 30° C. ) ausgestoßen, das sind täglich 21.600 m³. Ausgeschieden werden in einem Liter ca. 2,2 g gelösten Kalk. Jeden Tag entstehen so ca. 48 Tonnen Kalk! In den letzten 50 Jahren verfielen zunehmend diese einzigartigen Terrassen, die schöne weiße farbe verschwand, alles hervorgerufen durch die Nutzung des Thermalwassers der oberhalb errichteten Hotelanlagen. 1998 wurden nach internationalen Protesten alle Hotels wieder abgerissen und mit Hilfe eines Bewässerungssystems versucht man nun, die Sinterterrassen wieder in ihrem ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen.

Hierapolis

Hierapolis, ein Ort nahe Pamukkale war eine antike griechische Stadt, der heutigen Türkei. Auch schon im Altertum war der Ort berühmt für seine warmen Quellen. Gegründet wurde sie von König Pergamon ( ca. 190 v. Chr. ) zu Ehren seiner Frau Hiera. Hierapolis war jahrhunderte lang das wichtigste Zentrum für Gesundheit, Glauben und Kunst. Mehrere Male wurde die Stadt durch Erdbeben zerstört aber immer wieder Aufgebaut. Vor allem nach dem Beben von 17 n. Chr. wurde die Stadt noch erweitert. Riesige Tempelanlagen entstanden und auch Thermalbäder. Alle diese mächtigen bauten überstanden die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Türken und den Byzantinern bis 1334 ein schweres Erdbeben alles zerstörte.

Hinweis Schild ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Hinweis Schild ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Die Sinterterrassen ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Die Sinterterrassen ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Die einzelnen Stufen sind so gut wie nicht mehr gefüllt ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Die einzelnen Stufen sind so gut wie nicht mehr gefüllt ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Der Sonnenuntergang über den Terassen war einzigartig ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Der Sonnenuntergang über den Terassen war einzigartig ( Foto S. Gebhardt-Wald )
auch hier qualmt es noch ( Foto S. Gebhardt-Wald )

auch hier qualmt es noch ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Sabine steht mittendrin ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Sabine steht mittendrin ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Die Ruinen von Hierapolis ( Foto S. Gebhardt-Wald )
Traumhaft :-) ( Foto S. Gebhardt-Wald )

Traumhaft :-) ( Foto S. Gebhardt-Wald )
auf dem Rückflug nach good old Germany ( Foto S. Gebhardt-Wald )

auf dem Rückflug nach good old Germany ( Foto S. Gebhardt-Wald )