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Merapi Vulkan

Aktualisiert: 1. Dez. 2022 01:16 GMT -
Stratovolcano 2968 m / 9,737 ft
Central Java, Indonesia, -7.54°S / 110.44°E
Aktueller Status: Ausbruch (4 von 5)
Last update: 25 Nov 2022 (Volcanic Ash Advisory)
Glowing avalanches of hot rocks from the new lava dome (2006 eruption).
Glowing avalanches of hot rocks from the new lava dome (2006 eruption).

Merapi, a steep stratovolcano north of Central Java's capital Yogyakarta, is Indonesia's most active volcano. It erupts on average every 5-10 years and is feared for its deadly pyroclastic flows - avalanches of hot rocks and gas that are generated when parts of new lava domes constructed during eruptions in the summit crater collapse and slide down the mountain's steep flanks.
The name "Merapi" from old Javanese language means "the one making fire" is a popular name for volcanoes: another volcano with the same name Merapi is in the Ijen Massif in East Java and similarly called volcano "Marapi" lies on Sumatra Island.

Interaktive Karte anzeigen
Typische Aktivität: Highly explosive. Large Plinian eruption every few 1000 of years (the last ones at about 1000 BP and 2000 BP), sometimes with associated flank collapse. Growth of lava domes, pyroclastic flows.
Ausbrüche des Merapi: 1548, 1554, 1560, 1584, 1586(?), 1587, 1658, 1663, 1672, 1678, 1745, 1752, 1755, 1768, 1791, 1797, 1807, 1810, 1812-22, 1822-23, 1828, 1832-36, 1837-38, 1840, 1846, 1848(?), 1849, 1854(?), 1861, 1862-64, 1865-71, 1872 (large vulcanian-subplinian eruption VEI:4) , 1872-73, 1878-79, 1883-84, 1885-87, 1888, 1889, 1891-92, 1893, 1894, 1897, 1902, 1902-04, 1905, 1906-07, 1908, 1909-13, 1915, 1918, 1920-21, 1922, 1923(?), 1924, 1930-31, 1932, 1933-35, 1939-40, 1942-45, 1948, 1953-58, 1961, 1967-1970, 1971(?), 1972-85, 1986-90, 1992-2002, April-July 2006, Oct 2010-2011 Feb, 2018 (May), late 2018 - ongoing

Letzte Erdbeben in der Nähe

No recent earthquakes

Beschreibung

Merapi dominates the landscape immediately north of the city of Yogyakarta in one of the world's most densely populated areas. Merapi is the youngest and southernmost of a volcanic chain extending NNW to Ungaran volcano. The steep-sided modern Merapi edifice, its upper part unvegetated due to frequent eruptive activity, was constructed to the SW of an arcuate scarp cutting the eroded older Batulawang volcano. Pyroclastic flows and lahars accompanying growth and collapse of the steep-sided active summit lava dome have devastated cultivated lands on the volcano's western-to-southern flanks and caused many fatalities during historical time. Since 1953, activity has been characterized by extrusion of lava into the summit crater, with periodic lava dome collapse and nuée ardente formation. Summit lava dome growth has continued since the 1969 gas explosion. It is monitored from the Merapi Volcano Observatory (MVO) in Yogyakarta.

Merapi Fotos



April-Juni 2006 Ausbruch: Neuer Lavadom & Glutstrom, 2 zwei Todesfälle
Nach einem Zeitraum von 5 Jahren der relativen Ruhe begann im April 2006 ein neuer Ausbruch. Ein neuer Lavadom baute sich auf dem alten Lavadom von 1998-2001 auf und Glutlawinen flossen an der Südwest- , Süd- und Südostflanke im Mai und Juni herab. Am Höhepunkt des Ausbruchs, Mitte Mai, wurden Zehntausende Menschen evakuiert. Eine extrem heiße Glutlawine tötete am 14 Juni 2006 zwei Arbeiter in einem Unterschlupf am Fluß. ...mehr

Das Erdbeben in Yogyakarta am 27 Mai 2006
Am 27 Mai 2006 gab es in der Nähe von Yogyakarta ein Erdbeben mit 6,3 auf der Richter-Skala. 5750 Menschen kamen ums Leben, 40000 wurden verletzt und große Teile von Yogyakarta wurden zerstört. Mehr als 600.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Das Erdbeben wurde durch die Kollision der Australischen mit der Sunda-Platte und der dabei gebildeten Subdukionszone (westlich der Küste von Java) erzeugt.

Jan-Feb 2001: Zusammenbruch des Lavadoms am 10 Februar
Im Januar 2001 stieg die Aktivität an und die Menge der austretenden Lava erhöte sich und erzeugte starke Glutlawinen. Am 31 Januar gab es unaufhörlich Glutlawinen, die eine Entfernung von 3,5 km vom Eruptionszentrum erreichten und hauptsächlich nach Südwesten und auch nach Westen in die Flüsse Senowo und Bebeng abflossen. Am 10 Februar 2001 brach ein großer Teil des Lavadoms in sich zusammen. Dabei entstanden einige Glutströme, die in 7 km Entfernung in den Sat-Fluß abgingen. Aschefälle gingen noch im Osten, 60 km vom Merapi entfernt nieder. Nach diesem Ausbruch ging die Tätigkeit stark zurück und blieb auf dem Niveau von 2001.

Ausbrüche im Dez. 2000- Jan 2001: Glutströme
In der Zeit vom 26 Dezember 2000 bis zum 22 Januar 2001 stieg die Tätigkeit des Merapi kontinuierlich an. Am 14 Januar gab es 29 Glutströme, die die Berghänge SSW und SW herunterschossen und Entfernungen von 4 km von ihrer Quelle erreichten. In dieser Woche gab es im Abstand von 30 - 60 Minuten glühende Gerölllawinen und Glutströme.

Ausbrüche in der Zeit 1998-2000: Glühende Geröllawinen
Im Juni 1998 erhöhte sich die seismische Aktivität in der Umgebung des Merapi und die Erdbeben erreichten ihren Höhepunkt in der Zeit vom 11-19 Juli. Während dieser Zeit gab es zahlreiche Gerölllawinen und Glutströme, die in die Flüsse Lamat, Krasak/Bebeng und Boyong an den Hängen im Südwesten und SSW abflossen. Danach nahm die Aktivität wieder etwas ab, aber der Merapi Vulkan blieb auch 1999 und 2000 aktiv, was Entgasungsvorgänge, kleinere Explosionen und Glühen am Gipfel anzeigten. Auch Gerölllawinen fanden statt.

Ausbrüche von 1996 - Wachstum des Lavadoms & Glutströme
Die Tätigkeit des Merapi, die 1994 begann, ging in 1995 weiter und verstärkte sich im August 1996, als es häufigere Glutlawinen und Explosionen gab. Am 9 August 1996 raste ein Glutstrom 3,5 km den süd-südwestlichen Hang hinab in die oberen Teile der Flüsse Krasak und Boyong. Zum Glück gab es bei dieser Eruption keine Verletzten oder Todesfälle.. Am 13 September erzeugte ein Ausbruch eine 4 km hohe Aschewolke. Die Tätigkeit steigerte sich bis zum 31 Oktober und mehr als 17 Glutströme rasten den merapi hinunter. Manche erreichten eine Distanz von 3 km und kamen an den Tälern von Bebeng, Krasak, Boyong und am Kunig-Fluß an. Gegen November nahmen die Glutlawinen ab und der Ausbruch erreichte am 2 November sein Ende.

Ausbruch von 1994 - 41 Todesfälle
Ein Einsturz des Lavadoms am 22 November 1994 erzeugte eine Glutlawine, die 7,5 km die Hänge hinunter raste und das Dorf Kaliurang zerstörte. Dabei wurden 41 Bewohner des Dorfs getötet und 6000 mußten evakuiert werden. ...mehr

Ausbruch von 1992-1993: Neues Wachstum des Lavadoms
Im Januar und Februar 1992 wuchs ein neuer Lavadom, der Glutströme erzeugte, die 4 km an der südwestlichen Flanke hinabrasten.

1968 Ausbrüche
Ende Mai 1968 wurde zähe Lava aus einem zerborstenen Lavadom gepresst, der im Oktober 1967 zerbrach. Die Lava floß 875 m südwestlich den oberen Hang hinunter. Felsabbrüche und Glutlawinen wurden von Juni bis August sehr häufig (etwa 1500 pro Monat). Sie endeten im September. Neue Tätigkeit wurde erst im Oktober festgestellt.


Ausbruchsphase von April-October 1967
Ein neuer Lavadom wurde im April 1967 gebildet. Er brach im Oktober 1967 in sich zusammen und erzeugte GFlutlawinen, die in das Flußtal Batang rasten (südwestlich des Lavadoms).

See also: Sentinel hub | Landsat 8 | NASA FIRMS

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Mo, 21. Nov 2022, 17:33

Merapi volcano (Central Java, Indonesia): risk of domes collapse remains high, field observation

Glowing avalanches from the SW lava dome observed from Turgo village today (image: Boi Haryanto)
The ongoing Indonesia Volcano Special proceeded to observe Merapi volcano with local-based team members and guides Adi Susanto (Andi) and Galih Jati and news editor Martin Kelko. ... Read all
Auf dem Gipfel des Vulkans Merapi bei Sonnenaufgang
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Glutströme vom aktiven Vulkan Merapi
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Merapis steiler Vulkankegel von weitem gesehen
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