Vulkane Indonesiens (147 Vulkane)

Jeder bekannte Vulkan in Indonesien, der in den letzten 10,000 Jahren ausgebrochen ist, wird hier mit einer kurzen Beschreibung aufgeführt. Sie können auf der Karte oder der geographisch sortieren Liste unten zu mehr Infos über jeden Vulkan navigieren.
Bali (6 Vulkane): Agung | Batur | Bratan | Merbuk | Patas | Seraja
Lombok (2 Vulkane): Punikan | Rinjani
Sumatra (67 Vulkane): Barus | Bekulap | Belirang-Beriti | Besar | Bukit Daun | Bukit Lumut | Bukit Lumut Balai | Bukit Nanti | Bukit Telor | Bukit Tenaroh | Bukit Tiga | Dempo | Geureudong | Geureugoh | Gunung Sembuang | Gunung Semuning (Ranau caldera) | Gunung Telago | Gunung Tudeuk | Helatoba-Tarutung | Hulubelu | Hulunilo | Hutapanjang | Imun | Isau-Isau | Kaba | Kembar | Kerinci | Lubukraya | Maninjau | Marapi | Martimbang | Masurai | Melintang | Nama Salah | Olim | Patah | Pendan | Pesagi | Pesawaran-Ratai | Peuet Sague | Pulau Weh | Raja | Raja-Sabanda | Rajabasa | Runcing | Sarik-Gajah | Sekincau Belirang | Seulawah Agam | Seulawah Inong | Sibayak | Sibualbuali | Simbolon | Sinabung | Sorikmarapi | Sukadana Basalts | Sumbing | Suoh | Takur-Takur | Talakmau | Talang | Tandikat | Tanggamus | Teu Minas | Toba | Tujuh | Tungkat | Uruk Simacak
Sundastraße (1 Vulkan): Krakatau

Einführung

Das Archipel von Indonesien umfasst mehr als 13.000 Inseln. Es bedeckt sie ein Areal, das fast so groß wie das der USA ist.
Indonesien ist das Land mit den meisten aktiven Vulkanen weltweit. Die meisten Vulkane Indonesiens gehören dem Sunda Vulkanbogen an, der sich über 3000 km von Nordwesten bis zur Banda See hinzieht. Dieser vulkanische Inselbogen ist ein Resultat der Subduktion der Indischen Ozeanplatte, die sich unter die Asiatische Platte schiebt. In dieser Gegend liegen 76% der indonesischen Vulkane.
Der Basaltvulkanismus der Andaman Inseln im Nordwesten kommt durch sich ausweitende Zentren in der Erdkruste zustande. Im Osten des Banda Vulkanbogens wird Kruste des Pazifischen Ozeans nach Westen subduziert. 
Nördlich von diesem Bogen ist die tektonische Bewegung weit komplexer: Mehrere Platten-Fragmente konvergieren, um mehrfache Subduktionszonen zu formen, die hauptsächlich Nord-Süd orientiert sind. Diese bilden die Sulawesi-Sangihe Vulkane im Westen und die von Halmahera im Osten.
Indonesien führt weltweit in vielen Vulkanstatistiken: Es hat die größte Anzahl an historisch tätigen Vulkanen (76), seine Gesamtsumme von 1.171 historischen Ausbrüchen wird nur knapp von Japans 1.274 überschritten, obwohl nicht man nicht viel viel  über die vulkanische Aktivität in der Zeit vor der Kolonialisierung weiß. Indonesien hat die höchste Anzahl von Ausbrüchen erlitten, die Todesopfer mit sich führten, Schaden an bebaubaren Land, Schlammströme, Tsunamis, Vulkandome und Glutströme. Vier Fünftel der indonesischen Vulkane mit historischen Ausbrüchen sind im letzten Jahrhundert ausgebrochen. Zwei der katastrophalsten Ausbrüche weltweit fanden in Indonesien statt: Der enorme Ausbruch von Tambora im Jahr 1815 - der größte bekannte Ausbruch der Welt während historischer Zeiten. Er hatte weit reichende Auswirkungen auf das Klima,  in Europa zum Beispiel war das Jahr 1816 ohne Sommer. Im Jahr 1883 grub sich der katastrophale Ausbruch von Krakatau tief in die kollektive Erinnerung der Menschheit ein. Der Ausbruch von Krakatau wurde von schwerwiegenden Tsunamis begleitet, die etwa 30-40,000 Menschen töteten.
 Im Jahr 1920 wurde eine Vulkanstudie von der holländisch geführten Regierung druchgeführt, die die Grundlage des heutigen Wissens über die indonesischen Vulkane bildet. Die "Volcanological Study of Indonesia" (VSI) bedient jetzt ein Netz von 64 Vulkanobservatorien, die stetig 59 Vulkane überwachen.
Angepasst nach: Simkin und Siebert, 1994, Vulkane der Welt: Smithsonian Institution & Geoscience Presse, Inc., Tucson, Arizona, 349, P.  
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